Brigitte Grothums Engagement als Schauspielerin und Regisseurin sind so vielfältig, dass die Leistungen der Trägerin des Berlin Ordens und des Bundesverdienstkreuzes am Bande hier nur als gekürzte Vita brevis dargestellt werden können.
Der vollständige künstlerische Lebenslauf steht als PDF-Dokument bereit: Vita Brigitte Grothum.
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1952 möchte Brigitte Grothum noch Pianistinwerden. Nach dem Bruch eines Fingers muss sie den Traum aufgeben und nimmt Schauspielunterricht bei Marlise Ludwig und Herma Clement in Berlin. 1954 hat sie im Tempelhofer Zimmertheater von Berlin ihr Debut. Unter der Regie von C. B. Maier spielt sie die Tochter des Gotsched in Weisenborns "Die Neuberin". 1956 spielt sie neben Walter Gross ihre erste Titelrolle in "Hurra für Gina". 1957 wirkt Brigitte Grothum in der ersten Fernsehproduktion der Bavaria Filmstudios mit: "Das Lied der Taube" unter der Regie von Paul Verhoeven. 1960 ist Brigitte Grothum in ihrem bis dahin bedeutendsten Kinofilm zu sehen. In Bernhard Wickis "Das Wunder des Malachias" spielt sie neben Karin Hübner, Horst Bollmann und Günther Pfitzmann als "Guni". 1962 führt sie "Der rote Rausch" mit Klaus Kinski zusammen. Die Zusammenarbeit mit dem als exzentrisch geltenden Kollegen nennt sie noch heute "wunderbar". 1964 spielt Brigitte Grothum "Julia" in Shakespeares "Romeo & Julia", eine neue Traumrolle, die sie sich ursprünglich für das Theater gewünscht hatte, nun aber im Fernsehen spielt. Partner ist Jörg Holm. 1974 sind Grothums Kinder Tobias und Debora Weigert groß genug, um bei den Dreharbeiten von "Aus Liebe zum Sport" mit dabei zu sein. In einer Folge der Fernsehserie spielen sie auch mit - als deren Kinder und damit in vertrauten Rollen. 1977 beschränkt Brigitte Grothum weiterhin Ihre Arbeit auf Berliner Bühnen, so in Bernhard Shaws Stück "Ländliche Werbung" mit Harry Wüstenhagen. 1979 versorgen die "Drei Damen vom Grill" Fernsehzuschauer bereits im zweiten Jahr mit Berliner Herz und Humor. Die Serie wird noch bis 1991 aufgeführt. 1987 werden unter der Regie von Brigitte Grothum in Berlin zum ersten Mal die Berliner Jedermann-Festspiele aufgeführt. Im Laufe der Jahre entwickeln sich diese zu einer festen Größe in der Berliner Theater-Szene. 1995 inszeniert Brigitte Grothum Bertold Brechts "David" im Berliner Hebbel Theater. 1997 setzt sich ihre Regietätigkeit mit "Der Millionär und sein Leibwächter", mit Gerry Wolff in der Titelrolle, fort. 1998 folgt bereits "Der Kaiser von Neukölln" am Theater im Palais. Das Stück von Horst Pillau wird im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums der Berliner Luftbrücke aufgeführt. Brigitte Grothum führt Regie und übernimmt, ebenso wie ihre Tochter Debora, auch eine Rolle. 2001 spielt sie unter anderem in "Fisch zu viert" und steht sie in diversen Theatern auf der Bühne. 2004 Auch die Komödie "Eine Bank in der Sonne“, von Ron Clark wird fortgesetzt, mit einem Gastspiel im Theater im Rathaus Essen. In diesem Jahr findet im Ehrenhof von Schloß Herrenchiemsee das erste Open Air Gastspiel mit „Jedermann“ statt, und 2005 Nach dem erfolgreichen 1. Open Air Gastspiel mit Jedermann in Herrenchiemsee folgt im Jahr 2005 ein 14 tägiges Open Air-Gastspiel in der Schweiz, in Schwyz. 2006 Es folgt 2006 eine Tournee mit Jedermann Spielorte: Saarbrücken, vor der Ludwigskirche, Koblenz, Deutsches Eck Rastatt, die Residenz, Speyer, vor dem historischen Museum Wiesbaden, vor Schloss Biebrich Als Schauspielerin gastiert Brigitte weiter in den Stücken „Eine Bank in der Sonne“ und in “die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk“ auf einer großen Deutschlandtournee und in der Komoedie im Winterhuder Fährhaus in Hamburg Der schon mehrmals von ihr bearbeitete und inszenierte “Jedermann mit Kindern“ v. Hugo v. Hofmannsthal hat in der Kirche St. Nikolaus in Berlin-Reinickendorf und in der Glaubenskirche Alt-Tempelhof Premiere. Und in diesem Jahr ist wieder ein Jubiläum: 20 Jahre Berliner Jedermann - Festspiele 2007 spielt Brigitte Grothum als Gast in der Komödie Frankfurt /Main mit Wolfgang Spier „Herbstzeitlose“ 2008 Komoedie im Winterhuder Fährhaus in Hamburg mit "Eine Bank in der Sonne“, von Ron Clark |
1952 beim Klavierspiel 1957 mit Hans Lothar 1962 mit Klaus Kinski 1974 mit Kindern 1977 mit Harry Wüstenhagen 1987 1. Berliner Jedermann 1991 als "Glaube" 1995 "David" 1997 "Der Millionär..." 2001 "Fisch zu viert" 2004 "Schwejk" 2004 "Jedermann" 2005 "Jedermann" 2007 "Herbstzeitlose" |

1952 beim Klavierspiel
1957 mit Hans Lothar
1962 mit Klaus Kinski
1974 mit Kindern
1977 mit Harry Wüstenhagen
1987 1. Berliner Jedermann
1991 als "Glaube"
1995 "David"
1997 "Der Millionär..."
2001 "Fisch zu viert"
2004 "Schwejk"
2004 "Jedermann"
2005 "Jedermann"
2007 "Herbstzeitlose"